Der Chemnitzer Mittagkreis be­steht, der Idee des Münchner Peutinger-Collegiums verbunden, auf Initiati­ve des Grün­ders, Herrn Tilmann Keith, in der Region ­Chemnitz bereits seit 1992. Als Träger wur­de im Jahr 1998 der als ge­mein­nüt­zig aner­kann­te, spen­den­fi­nan­zierte Ver­ein ge­grün­det und beim Amtsgericht Chemnitz unter der Nummer 1640 registriert.
Mittelständische Unternehmer, leitende Mitarbei­ter von Ban­ken, Behör­den, Han­dels- und Pro­duk­tions­betrieben der Region eben­so wie Künstler, kom­muna­le Wahl­beamte und Freibe­ruf­ler besuchen die Convente, ebenso Professoren der Universität.
Verlagswesen und Pres­se, Gastro­nomie und Ver­wal­tung sind ebenso ver­treten wie die Bran­chen Handel, Ge­sundheitspfle­ge, Architektur, Dienstleistung, Rechts-, Wirtschafts- und Unter­neh­mens­bera­tung und die Bun­des­wehr.
Der Chem­nit­zer Mit­tags­kreis ist eine gesell­schafts­politisch aktive Ge­sprächs­runde erfolgreich tätiger Familien aus der Region.
Der Kreis be­kennt sich auf der Basis des abend­ländi­schen Men­schen­bildes zur Idee des kon­stitu­tio­nel­len Staats­ge­dan­kens und der markt­wirt­schaftlichen Ord­nung, ist aber poli­tisch und kon­fessio­nell nicht ge­bun­den.
Die Angehörigen der Run­de lernen sich untereinander persönlich ken­nen und nutzen die Meetings zur Pflege von Kontakten und Geschäftsver-bindungen und für die Erweiterung des eigenen Hori­zontes durch fach­über­grei­fende Kom­mu­ni­kation.
Mei­nungs- und Informationsaus­tausch über das aktu­elle kultu­relle, wirt­schaftli­che und politi­sche Tages­ge­sche­hen erfolgt eben­so, wie das Knüpfen und die Ver­tie­fung be­ste­hen­der persönlicher und geschäftlicher Ver­bin­dun­gen oder die Planung gemein­samer Aktivi­täten.
So werden beispielsweise seit Jahren gemeinsame Reisen, u.a. zu den Festspielen nach Verona, durchgeführt. Die Conventoren ste­hen sich ge­gen­seitig in vertrauensvoller Verbundenheit mit Rat und Tat zur Seite und bilden ein gut funktionierendes Netzwerk.
Bei den monatli­chen Zu­sam­men­künften besteht, anders als bei typischen Gesellschaftsclubs, keine Teil­nah­me­ver­pflich­tung.
Die Mitglieder förde­rn im Verein satzungsge­mäß die inter­natio­nale Ge­sin­nung und die Aus­bil­dung junger Men­schen und un­terstützen hierdurch den wirt­schaft­li­chen Auf­bau der Re­gion, ohne mit den vordergründig wirtschaftsfördernden Kör­perschaften in Konkurrenz treten zu wollen.
Der Mitgliederbestand regeneriert sich durch Cooption. Gedanklicher Konsens, per­sön­liche Verbun­den­heit und gegen­seiti­ge Ach­tung prägen das freund­schaft­liche und vertrauens­volle Klima der Runde.
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